GESCHICHTE

Ein Spaziergang durch unsere Historie

Die Evangelische Gustav-Adolf Kirche ist eine in den 20er Jahren gebaute Kirche.

Besonders hebt sich der kleine, oktogonale und spitz gedeckte Turm der Kirche hervor. Der Kirchturm überdeckt einen quadratischen Unterbau, der von zwei seitlich angeschlossenen eingeschossigen Flügelbauten umgeben ist.

Aus finanziellen Gründen entschließ sich 2004 der vereinigte Kirchenkreis Dortmund dazu, die Kirche aufzugeben. Daraufhin wurden viele Bürger aus Deusen aktiv, um sich für den Erhalt der Kirche einzusetzen und sie zu einem sozialen Mittelpunkt umzunutzen. Dazu gründeten sie das Projekt „Förderverein Begegnungszentrum Deusen – Wir lassen die Kirche im Dorf - e.V.“

Der Verein „Wir lassen die Kirche im Dorf“ DeusenKirche e.V. hat die Kirche als Begegnungsort und Gottesdiensträumlichkeit erhalten. Durch den Einsatz von über 120 ehrenamtlicher Helfer und Handwerkerspenden konnte die Kirchenumnutzung und -erweiterung in Eigenleistung umgesetzt werden.

Nach Erwerb der Kirche – für den symbolischen Preis von einem Euro – schrieb der Verein im Jahr 2006 einen Architektur-Wettbewerb aus. Der Dortmunder Architekt Andreas Hanke konnte diesen für sich entscheiden. Sein Entwurf reagierte nach Meinung der Verantwortlichen am besten auf die gewünschten Funktionen Kultur/Veranstaltungsort und Gastronomie. Sein Entwurf erinnert an frühere amerikanische Farmhäuser. Seit Oktober 2019 übernahm der Pächter Catering Manufaktur „Speisekammer“ die Gastronomie.

Die Gustav-Adolf Kirche wird heutzutage als Begegnungszentrum genutzt und ist somit weiterhin ein Ort des Zusammenkommens und des Austausches. Da sie nicht entwidmet wurde, finden in dieser Kirche auch weiterhin Gottesdienste statt.

Zusätzlich ist ein Jugendhaus durch den Verein „DeusenKirche e.V.“ ergänzt worden.

Die Kirche in ihrem heutigen Zustand wird beispielsweise von Firmen, Vereinen und Privatpersonen angemietet. So bietet das Gebäude nicht nur eine maximale Flexibilität in der Art der Nutzung, sondern auch bei der Anzahl an Gästen. So sind beispielsweise größere Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Theateraufführungen mit einer Bestuhlung für bis zu 150 Menschen möglich.

Die Gustav-Adolf Kirche liegt im ländlich geprägten Stadtteil Deusen im Dortmunder Nordwesten. Deusen ist ein dörflich geprägter Stadtteil, der zumeist aus Ein- und Zweifamilienhäusern besteht. Durch die Lage am Wasser und durch die vielen Rad- und Wanderwege in der Natur bietet er viel Raum für Freizeitgestaltung. Der Fredenbaumpark, das Industriedenkmal „Kokerei Hansa“, als auch die Dortmunder Industriehäfen sowie die umgestaltete ehemalige Mülldeponie – der Deusenberg – bieten eine Vielzahl an abwechslungsreichen Unternehmungsmöglichkeiten in der Region. Die Kirche mit ihrer Gestalt und Turm prägt das Ortsbild und ist identitätsstiftend.


Räumlichkeiten ansehen

DATEN & FAKTEN
  • 2020

    Betreiberwechsel Restaurant „die Speisekammer“
  • 2013

    Zweites Ziel: 13.04. Eröffnung Jugendhaus
  • 2011

    Erstes Ziel: 10.07. Eröffnung Restaurant „Hohoff 800°“
  • 2010

    Richtfest Anbau des Gastronomieanbaus
  • 2009

    Meilenstein: Erteilung der Baugenehmigung für den Gastronomieanbau möglich durch die Zustimmung der Parkplatznutzung des Tennisverein Deusen
  • 2008

    Start: der Renovierungsarbeiten Kirchengebäude, Erste soziale Nutzung des Kirchenschiffes (Erzählcafe, Kinderkino, etc.)
  • 2006

    Planung: Architektenwettbewerb 5 Architektenentwürfe werden vorgestellt. Architekt A. Hanke gewinnt mit seiner Planung die Ausschreibung für unser Begegnungszentrum
  • 2005

    Am 15. August Gründung des Fördervereins Begegnungszentrum Deusen e.V. - Der Verein erhält die Gemeinnützigkeit
  • 2005

    Verhandlung und Abschluß mit den VKK Dortmund zur Übernahme der Kirche
  • 2005

    Einstieg: Vom Ministerium, Düsseldorf zur Förderung, Mittelzuschuß werden gewährt
  • 2005

    Eigener Entwurf: Erster eigner Projektentwurf wird dem Presbyterium, der Politik und dem möglichen Förderer vorgestellt
  • 2004

    Start: R. Greb-Sorge, U. Küpper, P. Sorge, J. Karpowitz und J. Meschke beschließen das Projekt anzugehen
  • 2004

    Info: U. Küpper, P. Sorge u. J. Karpowitz informieren sich über Förderung durch Projekt „Bürger machen Stadt“
  • 2003

    Motivation: Pfarrer Springer informiert uns über die bevorstehende Schließung der ev. Kirche – der Zentrumsplatz für ein Begegnunszentrum ist gefunden
  • 2003

    Neuer Anlauf: U. Küpper und P. Sorge bekommen bei einem Symposium in der Dortmunder Uni neuen Anstoß
  • 1995

    Idee: U. Küpper plant mit der Siedlergemeinschaft Deusen ein Begegnungszentrum in Deusen für die Deusener Bürger einzurichten, aufgrund fehlender ehrenamtlicher Mitstreiter keine Umsetzung