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Der Strukturwandel in der Region bedingt eine erhebliche Änderung des Deusener Umfeldes. Heute bieten die Umgestaltung der ehemaligen Mülldeponie, der „Deusenberg“, als Biker- und Trimmgelände, die Rad- und Wanderwege an der Emscher und dem Dortmund-Ems-Kanal und der Fredenbaumpark sowie die Einbindung des Industriedenkmals „Kokerei Hansa“ in die Route der Industriekultur viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und eine touristische Anbindung. Das Konzept des Begegnungszentrums Deusen begeistert nicht nur Vereinsmitglieder: auch Firmen und Institutionen wie z.B. die Stadtwerke DSW 21, Sparkasse Dortmund, IKEA und viele kleine und mittlere Unternehmen sind überzeugt von der Tragfähigkeit des Projekts und spenden Geld, Zeit und Material. Ebenso wichtig wie die finanzielle Unterstützung sind Kooperationen und Partnerschaften in der Region. Hierzu gehören u.a. die Stadt Dortmund, die Initiative „Fluss Stadt Land“ und der Emscher Landschaftspark. Mit der Emschergenossenschaft wird derzeit über die Einrichtung eines ständigen Info-Points gesprochen, der über die Renaturierung der Emscher und über den geplanten Bau der Regenwasser-Rückhaltebecken in unserer Region informieren soll.


Würdigung des Projektes durch die Stadt Dortmund

„Gesellschaftlicher Wandel, demographische Entwicklungen und die nachlassende Finanzkraft vieler Institutionen erzwingen u.a. die Aufgabe städtebaulich wertvoller und ortsteil-prägender Gebäude. Auch der ev. Gustav-Adolf-Kirche in Dortmund-Deusen schien dieses Schicksal beschieden zu sein. Doch die Deusener, die schon von jeher ein besonders enger Zusammenhalt und eine intensive Verbundenheit mit ihrem Stadtteil ausgezeichnet hat, mochten sich mit dieser zunächst negativen Entwicklung nicht abfinden und konzipierten die Projektidee des „Begegnungszentrums Deusen“ als Kristallisationspunkt der Ortsgemeinschaft. In einem von umfangreicher bürgerschaftlicher und ehrenamtlicher Arbeit gekennzeichneten Prozess ist es dem von Deusener Bürgerinnen und Bürgern gegründeten Förderverein „Wir lassen die Kirche im Dorf e.V.“ zwischenzeitlich gelungen, das Kirchenschiff zu restaurieren und umzunutzen. Mittlerweile finden dort bereits wieder kulturelle und sakrale Veranstaltungen, Bildungsangebote sowie vielfältige weitere Aktivitäten statt, die nicht nur die Deusener Infrastruktur deutlich verbessert. Gefördert werden insbesondere soziale Kontakte und den Zusammenhalt der Menschen vor Ort. Insofern ist die Kirche heute als Begegnungszentrum erneut im gesellschaftlichen Leben der Deusener Bevölkerung fest verankert. Insbesondere die Privatinitiative und das beispielhafte bürgerschaftliche Engagement, das sich z.B. in einer Vielzahl selbst geleisteter Arbeitsstunden bei Umbau und Renovierung der Kirche manifestiert, haben dazu geführt, das dem Projekt auch aus Sicht der Stadt Dortmund eine bedeutende Vorbildfunktion für vergleichbare Umnutzungsmaßnahmen zukommt.“

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. September 2011 um 12:42 Uhr